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12 Monate, 12 Bücher – „The Society chooses everything“

Once you want something, everything changes. Now I want everything. More and more and more.

Ihr werdet wahrscheinlich bereits festgestellt haben, dass ich gerne dystopische Bücher lese. Auch im Juni stelle ich Euch bei 12 Monate, 12 Bücher eine dystopische Trilogie vor.

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Matched Trilogy: Dutton Juvenile; Auflage: Box (13. November 2012)

Was wäre, wenn es ein System gebe, das alles für sein Volk entscheidet: Die Literatur, die Kunst, die Arbeit, die Verpflegung, die zukünftigen Partner… Krankheiten existieren nicht mehr, Armut gibt es auch nicht. In Cassia’s Welt scheint alles perfekt. Nachdem Bankett, an dem Cassia ihr idealer Lebenspartner zugewiesen wird möchte sie sich in Ruhe den erhaltenen Mikrochip über Xander (ihren jahrelangen besten Freund) ansehen, nach Details suchen, die sie noch nicht über ihn kennt. Als der Mikrochip lädt springt das Bild und Cassia sieht auf einmal nicht mehr das Bild von Xander, sondern von ihrem Nachbarn Ky. Doch dem System passieren keine Fehler – eigentlich. Und ehe sie sich versieht, befindet sich Cassia auf einer Reise nach Antworten in Mitten einer Dreiecksbeziehung… Drei Bücher lang versucht Cassia sich selber zu finden und nimmt parallel den Kampf gegen das System auf.

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I decided that it was the thoughts in your own mind that mattered more than anything else.

Eine klassische Dystopie. Ähnelt „The Hunger Games“, befindet sich aber doch nicht wirklich auf Augenhöhe. Ally Condie spickt die Geschichte mit Gedichten diverser Autoren, wobei sich „Do Not Go Gentle into That Good Night“ von Dylan Thomas durch alle drei Bücher zieht. Die Geschichte rund um Cassia liest sich leicht und kurzweilig. Im Grunde also ein gutes Buch, keine gehobene Literatur, aber dennoch guter Lesestoff für Zwischendurch.

It’s all right to wonder.

Doch während bei vielen anderen Büchern die Antworten auf alle Fragen am Ende beantwortet werden, lässt Ally Condie vieles offen. Sie lässt diese Fragen auch aus gutem Grund offen – denn in der Matched-Trilogie geht es vor allem darum, dass es manchmal gut ist, nicht alles zu wissen. Also seid nicht enttäuscht, wenn Ihr die letzte Seite umblättert und ein großes Fragezeichen vor Euren Augen auftaucht – die grundsätzliche Geschichte ist abgeschlossen, der Rest ist einfach unserer Fantasie überlassen!

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