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[Review] Transformers: Ära des Untergangs

Du musst uns vertrauen, Optimus, vielleicht nicht darauf wer wir sind, aber darauf wer wir sein können.

Lang. Klischees. Explosionen. Dinobots. Tranformium. 167 Minuten Vater-Tochter-Freund-Klischees. Tranformers 4 in a nutshell! Auch wenn es sich so liest, als würde ich den Film auseinandernehmen wollen: Ich fand ihn tatsächlich gut.

Neue Hauptdarsteller: Cade Yeager (Mark Wahlberg), seine Tochter Tessa (Nicola Peltz) und deren Rallye fahrender Freund Shane (Jack Reynor). Cade ist Bastler, Erfinder und alleinerziehender Vater, Tessa die erwachsene in der Familie und Shane der heimliche Freund, von dem Daddy nichts wissen sollte. Gut, nachdem Optimus Prime in ihr Leben tritt und sie sich mehr oder weniger auf einer Flucht um Leben oder Tod befinden, kommt Daddy nicht umhin Shane doch noch kennen zu lernen.

Aber worum geht es denn eigentlich? Um Menschen. Genauer gesagt um die Menschheit und die Fehler die sie macht. Um Politik, um Korruption, um Wirtschaft und um Größenwahn. Um Fortschritt. Fortschritt, der am Ende doch gefährlich werden könnte. Chicago ist fünf Jahre her. Seitdem versucht eine eher inoffizielle Einheit der CIA alle restlichen Transformer, Autobots und Decepticons, aufzuspüren und auszuschalten. Dabei werden sie ironischerweise auch noch vom einem Roboter-Kopfgeldjäger namens Lockdown unterstützt, der Optimus Prime für seine Trophäen-Sammlung braucht. Die CIA liefert alle ausgeschalteten Transformer an den KSI-Forscher Joshua Joyce (Stanley Tucci). Dieser befasst sich mit der außerirdischen Materie (liebevoll Transformium genannt) und entschlüsselt sie. Sein Ziel: Die Schaffung von, sagen wir mal Transformers 2.0. Ob es jedoch eine gute Idee ist, zur Informationsbeschaffung die Daten aus dem Kopf von Megatron zu verwenden sei jetzt mal dahingestellt.

Michael Bay liebt Explosionen. So war es schon immer, so ist es auch in diesem Teil. Klar ist es zu viel, klar wird der kleine Bay manchmal etwas übermütig, wenn er zu lange offenen Zugang zu Sprengstoff bekommt. Hätten wir jemals was anderes erwartet? Ich denke nicht! Dementsprechend darf dieser Punkt schon einmal nicht negativ in die Bewertung einfließen. Eigentlich möchte ich mich sogar bei Michael Bay bedanken, trotz Auswechslung des Casts hat er eine gute Fortsetzung geschafft. Einen Popcornbecher Abzug gibt es dann aber doch: ÜBer ein, zwei Klischees kann ich hinwegsehen, aber über zwei Stunden „Ich bring dich um, wenn du meine Tochter anfasst“ dann doch nicht.

Wer viel tiefgründige Handlung erwartet wird sie hier nicht finden, über eine Stunde zieht sich der finale Showdown. Wer aber viel lachen möchte, auf viele Actionszenen und große Explosionen steht und Bumblebee wiedersehen möchte, sollte nichts wie ins Kino!

Obwohl, mit einem bisschen geschichtlichen Hintergrundwissen über die Entstehung der Autobots und ein paar prähistorischen Dinobots kann der Zuschauer dann doch noch rechnen!

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