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Warum blogge ich?

origin_2836828090Bloggen ist ja mittlerweile zu so einer Sache geworden. Blogs sprießen nur so aus dem Boden und jeder versucht sich seine kleine Nische so gut es geht einzurichten. Gründe einen Blog einzurichten gibt es viele und bei jedem ist es ein anderer. Für mich hat sich das Bloggen so ergeben. Ich wollte schreiben und ich wollte ein Ventil haben – was für manche der Sport ist, ist für mich das geschriebene Wort. Ich lese unheimlich gerne und vor allem unheimlich viel und schaue auch gerne Filme – klar das Rezensionen einen Großteil meines Blogs ausmachen. Fängt man im Freundeskreis erst zu erzählen an, dass man einen Blog hat geht das Bombardement mit Fragen auch schon los. Und die größte, für mich im Übrigen auch nervigste Frage unter allen und auch der Anstoß diesen Post zu verfassen ist folgende:

Wieviele Leser/Follower hast du denn schon? Was ist normal? Findest du das nicht zu wenig?

Hmm. Wo fange ich nur an. Als ich meinen Blog vor nicht allzu lange Zeit, Januar 2014, online gestellt habe, war die Frage danach, wie ich Leser auf meinen Blog locken kann mein ständiger Begleiter. Klar, ich schreibe für mich, aber natürlich möchte ich, wenn ich meine Schriftstücke im Internet online stelle auch, dass andere sich an ihnen erfreuen können. Also brauche ich eine Leserschaft. Soweit, so gut. Doch so einfach ist es zumeist eben nicht. Das teilen von Beiträgen in unzähligen Facebook-Gruppen und auf Bloggingplattformen gehört zu Beginn einfach zum Bloggen dazu. Mein Blog ist aber mein Hobby. Ich verdiene mit ihm kein Geld und ich hatte bisher genau eine Kooperation mit einem Verlag.

Warum will ich bloggen?

Die Frage hätte ich mir vielleicht anfangs stellen sollen. Hab ich nicht. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen. Manchmal sind solche Starts aber auch die besseren, oder nicht? Ich bin jetzt ein halbes Jahr in der „Bloggerszene“ unterwegs und lese manchmal regelmäßig, öfters unregelmäßig Blogs, schaue immer mal wieder was zurzeit „In“ ist und versuche mich in meinem Vorhaben nicht verunsichern zu lassen. Hauptsächlich aus dem Boden sprießen neuerdings „Beauty-Blogs“. Überhaupt nicht mein Ding. Ich bewundere die Blogger/innen dieser Nische täglich! Und fühle mich manchmal etwas eingeschüchtert, wenn ich überlege wie klein meine Make-Up-Schublade ist, oder wie „normal“ bestückt mein Kleiderschrank. In meinen Augen ist jedoch genau das, das Schöne am Bloggen: Jeder findet ein Thema mit dem es sich zu beschäftigen lohnt und das Spaß macht. Denn, das habe ich bereits im ersten Monat festgestellt: Bloggen muss Spaß machen.

Ich blogge nicht hauptberuflich. Wie auch? Irgendwie muss die Miete bezahlt werden, die Bücher die ich lese werfen sich auch nicht wie aus Zauberhand in meinen Briefkasten und manchmal da möchte ich auch in Urlaub fahren. Also habe ich einen 40 Stunden Job und nebenbei, ja nur nebenbei schreibe ich für meinen Blog. Ich will gar nicht professionell sein. Von mir werdet ihr nie die Frage hören: „Wie bekomme ich endlich mehr Leser?“. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr „Warum will ich bloggen?“, sondern „Warum blogge ich?“. Mein Ziel ist es zu schreiben und denjenigen unter euch, die den Weg zu mir finden ein paar schöne Texte und Anregungen zu bieten. Aber ihr werdet auch mal eine Woche oder mehrere Wochen nichts von mir hören. Wenn ich im Urlaub bin, bin ich grundsätzlich offline. Manchmal fällt mir nichts ein, worüber ich bloggen möchte oder könnte und ich will euch nicht mit erzwungenen Texten langweilen. Manchmal brauche ich einfach eine Auszeit, einfach ein bisschen Zeit für mich. Ich bin verheiratet, auch hierfür brauche ich Zeit. Wenn ich abends nach der Arbeit nachhause komme gibt es Tage, an denen mehr die Couch lockt als der Laptop und genau diese Freiheit möchte und werde ich mir auch weiterhin nehmen. Die Freiheit selber zu bestimmen wann ich schreibe, wieviel ich schriebe und wie oft ich schreibe. Einfach ohne Druck.

photo credit: Kristina B via photopin cc

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