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#100HappyDays – Erzwungenes Glück?

Ich bin da über eine Aktion gestolpert: #100HappyDays.

Im ersten Moment war mein Gedanken: Yay, mach ich. Und dann dachte ich nach: Ist das nicht zu viel verlangt? Gibt es nicht Tage an denen es einfach schwer ist einen „Happy Moment“ zu finden? 100 Tage lang, jeden Tag ein Foto, dass das gespürte und wahrgenommene „Glück“ an diesem Tag wiedergibt.

Ich habe mich gefragt, ob diese Aktion am Ende nicht eher nachteilig wirkt. Wie fühlt man sich, sobald man einen Tag verpasst? Kann es nicht sein, dass es sich am Ende wie „Versagen“ anfühlt und ist dies nicht kontraproduktiv für das Ziel dieser Aktion: Ein Stein im Weg ist noch kein Weltuntergang, Glück steckt in den kleinen Dingen des Lebens.

Sollten wir nicht viel mehr jeden einzelnen glücklichen Moment wertschätzen, den wir kriegen können, ohne schlechtes Gewissen auch mal einen nicht so guten Tag nicht so gut sein lassen und uns vom nächsten glücklichen Moment wieder daran erinnern lassen, dass im Grunde doch alles gut ist?

Alle glücklichen Momente zählen!

Nicht nur die, die man sich abzwingt, weil man bei einer Aktion mitmacht, für die man an 100 aufeinanderfolgenden Tagen 100 „glückliche“ Fotos posten muss. Viel eher sollten wir uns ermutigen jeden einzelnen Moment und mag er noch so selten sein für uns selber festzuhalten: Jeden Tag, jeden zweiten Tag, einmal die Woche, mehrmals im Monat, einmal im Monat, auch mal mit längerer Pause zwischendrin und uns immer daran erinnern:

Bild1Wie seht ihr das? Bin ich da zu streng ;)?

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Ein Kommentar zu „#100HappyDays – Erzwungenes Glück?

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