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„I am Groot“ – Wie Marvel mal wieder die Kinowelt erobert

Gestern Abend hat mir Marvel nicht nur ein oder zwei, sondern unzählige Lacher abgeluchst und ich kann verstehen, warum sich dieser eine Film wochenlang auf Platz 1 der Kinocharts hält.

GOTG_wpw_PosterSpitzenreiter in seiner vierten Kinowoche in den USA. Was es für so einen Kinohit braucht? Nicht nur einen oder zwei sondern gleich fünf Anti-Helden und eine gehörige Portion Comedy. Was dabei rauskommt? Der wahrscheinlich beste Marvel-Film bisher: Guardians of the Galaxy. 92% bei Rotten Tomatos – das Internet ist voll von Artikeln, Rezensionen, Lobeshymnen und die sind auch wirklich gerechtfertigt.

Zu Beginn tanzt sich ein gut gekleideter Chris Pratt a.k.a. Peter Quill a.k.a. Star Lord durch die Ruinen auf einem zerstörten Planeten. Walkman lässig an die Hose geklemmt, „Come and Get Your Love“ auf den Ohren tanzt er sich in Richtung des „Orb“, der ihm ein gutes Sümmchen bringen soll. Ein Schmuggler mit Stil könnte man sagen. Aber Marvel wäre ja nicht Marvel, wenn Star Lord den Orb in die Tasche packt, ihn zu seinem Kontaktmann bringt, alles Friede Freude Eierkuchen mit einem schönen Abspann nach zehn Minuten Filmmaterial zu Ende wäre. Nein, nein. Dieser Orb, von dem zu Beginn eigentlich niemand so recht weiß, was er genau ist, wird heiß begehrt und innerhalb von Minuten befindet sich Star Lord in einem Kampf ums Überleben. Und während es diesem im Grunde nur nach Reichtum dürstet, ist sein Gegenspieler, der dunkle und radikale Ronan aus einem ganz anderen Grund hinter dem anscheinend „mächtigen“ Orb her: Die Vernichtung Xanders.

Zufall, Schicksal, oder etwas anderes führt über mehrere Umwege dann die Gefährten zusammen. Schmuggler Star Lord, Kopfgeldjäger Rocket und Groot, Auftragskillerin Gamora und Drax, auf der Suche nach Rache für den Tod seiner Familie durch Ronan: Guardians of the Galaxy. Na gut, es braucht eine Weile bis alle auf den „rechten Weg“ geführt werden, einen tieferen Sinn in ihrem Tun entdecken und nicht mehr nur den niederen Zielen hinterher jagen, sondern nach größerem Streben, aber der Anfang ist gemacht.

We’re the fricking Guardians of the Galaxy!

Die Jagd nach dem Orb, den Versuch Xander vor seiner Zerstörung zu retten spickt Marvel locker und flockig aus der Hüfte mit lustigen Sprüchen und Situationskomik. Alle fünf „Gefährten“ oder nennen wir sie doch, weniger Herr der Ringe-mässig Teammitglieder haben ihr eigenes kleines Päckchen zu tragen und im Verlauf des Films liefert Marvel uns Einblicke in ihre Schattenwelten, um sich am Ende des Films nicht nehmen zu lassen „The Guardians of the Galaxy will return“ einzublenden.

We are Groot.

Diese ganze Rezension ist die reinste Lobeshymne. Der Film hat mich einfach begeistert, durch und durch. Hervorzuheben ist vor allem die außerordentliche Leistung Marvel’s bei den visuellen Effekten und der Umsetzung von Rocket und Groot. Ich bin übrigens eindeutig Team Groot. Marvel hat es geschafft einem baumähnlichen Wesen mit gerade einmal einer Textzeile so viele Emotionen in die Mimik zu legen, dass ich vor Aufregung kaum mehr blinzeln wollte, um ja nichts zu verpassen.

Chapeau Marvel.

Mittlerweile sollten auch die letzten „Walt Disney kauft Marvel“-Zweifler von der unvergleichlichen Qualität des Filmstudios überzeugt sein ;)!

What should we do next: Something good, something bad? Bit of both?

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2 Kommentare zu „„I am Groot“ – Wie Marvel mal wieder die Kinowelt erobert

  1. Hallo Klaudia,

    sehr sympathisch dein Beitrag. Ähnlich wie Du, sztehe auch ich total auf die Marvel- und DC-Comic-Verfilmungen. Am meisten positiv überrascht haben mich aber tatsächlich die „Guardians“. Als ich vor über einem Jahr den Trailer im Kino dazu gesehen habe, dachte ich mir noch, dass das wohl voll der Reinfall wird. Zu gewollt und nicht gekonnt. Somit war für mcih klar, wenn ich ihn sehen werde, dann weil er sicherlich auf optischer Ebene überzeugen wird. Im Sommer also alle Rezensionen und Meinungen gekonnt ignoriert, damit mir auch keiner meine bisher niedrigen Erwarteungen auch ja nicht beeinflussen kann. Und dann? Bämm!

    Super Parodie auf sämtliche Sci-Fi-Streifen und darüberhinaus war ich nicht nur von der erwartet guten Optik des Films beeindruckt, sondern viel mehr darüber, was der Film auf Dialog-Ebene zu bieten hatte! Ich hab teilweise fast geweint vor Lachen!
    Schöner Buddy-Movie mit Marvel-Zutaten!

    Ich freu mich jedenfalls auf den Streich…

    LG Indro

    PS: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum „Würmchen“!

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