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12 Monate, 12 Bücher – Insignia von S. J. Kincaid

Leider muss ich diesen Monat mit der Trilogie-Tradition brechen. Das hat den Grund, dass ich bei der Auswahl der Lektüre diesmal leicht unachtsam war, der dritte Band erscheint erst im Oktober diesen Jahres. Eigentlich versuche ich Trilogien immer erst dann zu lesen, wenn auch alle drei Teile erschienen sind – nun gut, dass nächste Mal passe ich besser auf ;). Heute gibt es also zunächst den ersten Teil: Insignia, zu Deutsch „Die Weltenspieler“ von S. J. Kincaid.

indexDer 14-jährige Tom hat es im Leben bisher nicht leicht gehabt. Seine Eltern trennen sich, seine Mutter heiratet einen reichen Geschäftsmann und er tourt mit seinem alkohol- und spielsüchtigen Vater durch’s Land. Um sich die Zeit zu vertreiben flüchtet er sich in die Welt der Virtual Reality-Spiele (VR-Spiele) und verdient damit zudem noch das Geld um sich und seinen Vater mehr oder weniger über die Runden zu bringen. Dank seiner Gewinnsträhnen wird eine Eliteschule des Pentagons auf ihn aufmerksam und bietet ihm eine Ausbildung zu einem Krieger an, einem Krieger der die Kriege der Welt durch virtuell gesteuerte Kampfmaschinen im Weltall austrägt. Doch so einfach wie sich das Angebot anhört ist es leider nicht. Ist es nie. Der Haken kommt schneller als Tom gedacht hätte. Um die Kampfmaschinen effizient steuern zu können, wird den jugendlichen Auszubildenden ein Prozessor ins Gehirn eingesetzt. Von dem Moment an geben sie einen Teil ihres Lebens auf und gehören dem Militär, sie lernen in dem sie Daten aus dem Netz ziehen und können realitätsnahe Simulationen erleben, in dem sie sich an diverse Computer koppeln.

Tom ist ein einfacher Junge. Aus einfachen Verhältnissen kommt er in eine von Macht und Geld gesteuerte Welt und es fällt ihm nicht leicht Hierarchien anzuerkennen. Demgegenüber stehen seine Freunde, Vik, Wyatt und Juri. Immer wieder bringt Tom sich in Situationen, aus denen sie ihm raushelfen müssen und immer wieder überschätzt sich der junge Protagonist dabei.

S. J. Kincaid hat eine Welt erschaffen, die faszinierend und beängstigend zu gleich ist. Die Tatsache, dass ein Krieg im Weltraum ausgetragen wird, die dystopischen Machtverhältnisse auf der Erde, auf der die Politik nur nach außen herrscht, im Grunde jedoch die Wirtschaft das Sagen hat, der Stand der Technik: All das sind Aspekte, die Kincaid’s Buch lesenswert, spannend und unterhaltsam machen.

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