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[Rezension] Lonesome Rider auf dem Mars – Der Marsianer von Andy Weir

Dank sei der Kinovorschau. Sonst wäre ich wohl nie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Film zu Andy Weirs „Der Marsianer“ kommt am 8. Oktober mit Matt Damon in der Hauptrolle in die deutschen Kinos. Chemie. Biologie. Hätte ich in Naturwissenschaften in der Schule mal besser aufgepasst, dann wäre Google nicht so oft mein Buchbegleiter gewesen. Doch seien wir ehrlich, jeder hat seine Schwächen und meine sind nun mal diese NaWi-Fächer gewesen. Wir schweifen ab.

Der MarsianerFormat: Taschenbuch, 512 Seiten
Autor: Andy Weir
Verlag: Heyne, Oktober 2014

Das Szenario: Eine Marsexpedition muss frühzeitig abgebrochen werden, da ein schwerer Sandsturm tobt. Mark Watney wird jedoch von herumfliegenden Teilen getroffen und schafft es nicht rechtzeitig ins MRM (Marsrückkehrmodul). Zu allem Übel glaubt sein Team er sei tot, da sein Anzug inklusive dem Biomonitor beschädigt worden war. Alleine auf dem Mars. Der Kampf um’s Überleben beginnt, denn die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt und wer, wenn nicht ein Astronaut hat denn überhaupt Überlebenschancen auf diesem fremden Planeten?

Ich war innerhalb kurzer Zeit regelrecht süchtig nach diesem Buch. Andy Weir hat seinen Protagonisten Mark Watney mit einem solch amüsanten trockenen Humor und Zynismus ausgestattet, dass mir oft Lachtränen in die Augen stiegen. Während Watney in Logbucheinträgen seine Überlebensversuche dokumentiert und für die potentielle „Nachwelt“ festhält, stellt die NASA auf der Erde nach einiger Zeit sein Überleben fest und beginnt alles menschenmögliche für eine Rettung vorzubereiten. Die NASA geht ernst und sachlich an das Thema ran, die oftmals sarkastischen Logbucheinträge von Watney sind dabei immer wieder eine schöne Abwechslung. Weir hat in Watney einen Mann geschaffen, der überleben will, sich seiner Situation aber vollends bewusst ist und sein ganzes Wissen nutzt, um sich Zeit zu verschaffen. Auch an Spannung fehlt es dem Buch nicht: Wird er es schaffen? Kann die NASA den zurückgelassenen Astronauten retten?

Ein tolles Buch und dazu auch noch lehrreich ;). Für potentielle Kinogänger, aber auch jeden anderen sehr zu empfehlen!

5 von 5 Sternen

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3 Kommentare zu „[Rezension] Lonesome Rider auf dem Mars – Der Marsianer von Andy Weir

  1. Nachdem ich das eBook auf meinem Reader hatte, hab ich es gefressen. Ein klares Zeichen für die Qualität des Werkes (zumindest für mich). Hatte es innerhalb von 2 Tagen durch. Ich war schon ewig nicht mehr im Kino, aber spätestens Ende des Jahres, wenn der Film rauskommt, werde ich mal wieder dort sein, auch wenn ein Buch in der Regel immer besser ist, als der zugehörige Film

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