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[Mein Baby] Die aufregenden ersten Wochen

Dingdinging – es gibt eine neue Reihe auf dem Blog: „[Mein Baby]“. Simpel, klar, jeder weiß direkt was dahinter steckt. Zudem lässt meine Kreativität seit Ankunft der kleinen Prinzessin und dem damit einhergehenden Dauerbegleiter „Schlafmangel“ auch sehr zu wünschen übrig ;).

Mein BabyNun möchte ich endlich mit euch meine ersten Erfahrungen als frischgebackene Mama teilen. In „Mama sein ist eine Challenge“ konntet ihr bereits die ersten Herausforderungen kennenlernen und nun gibt es einen kleinen Einblick in so einen Alltag mit Baby.

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Etwa zwei Wochen hat es gedauert, bis ich im Umgang mit der kleinen routinierter wurde.

Der Start mit unserer kleinen Prinzessin war für mich persönlich etwas holprig. Plötzlich ist da diese große Verantwortung, das Stillen macht nicht wirklich Spaß und ständige Zweifel, ob ein kleines Wesen wirklich alle 30 Minuten an die Brust möchte. Kurzum: Wir mussten uns einspielen und aneinander gewöhnen. Dafür brauchten wir unsere Zeit. Etwa zwei Wochen hat es gedauert, bis ich im Umgang mit der kleinen routinierter wurde und angefangen habe ihre Geräusche wenigstens etwas zu unterscheiden und interpretieren. Nein, sie hat nicht unbedingt alle 30 Minuten Hunger. Manchmal fällt es ihr einfach schwer zu schlafen. Oftmals hilft da kuscheln und im Arm wiegen, damit sie wieder wegschlummert. Klar, bei der Hitze in den letzten Wochen hatte die kleine öfter Durst, um meine Brüste zu schonen griff ich (auch auf Anraten meiner Hebamme) zu Babywasser und Fencheltee. Ich weiß, ein vollgestilltes Baby braucht das nicht, aber um unsere Stillbeziehung durch wunde Brustwarzen nicht zu schädigen, nutze ich diese Möglichkeit – sie ist für uns die beste Lösung.

Mein Tagesablauf konzentriert sich selbstverständlich auf Stillen, Wickeln, Fotos machen, Bespaßen, Spazieren gehen und mit ihr gemeinsam ein Nickerchen halten.

Bis heute ist jeder Tag eine Überraschung. Wie wird die kleine drauf sein? Hat sie gute Laune, oder eher schlechte? Wird viel gequengelt, oder mehr geschlafen? Die Tage werden nicht langweilig und sie verfliegen wie im Nu. Mein Tagesablauf konzentriert sich selbstverständlich auf Stillen, Wickeln, Fotos machen, Bespaßen, Spazieren gehen und mit ihr gemeinsam ein Nickerchen halten. Der Haushalt hat vor allem zu Beginn sehr gelitten, beziehungsweise wurde von meinem Mann übernommen. Hier war für mich vor allem wichtig die Ansprüche an mich selber herunter zuschrauben: Die Kennenlernphase sollte ohne schlechtes Gewissen genossen werden, denn die Zeit braucht man wirklich. Klar, es gibt auch Babys, die so viel schlafen, dass frischgebackene Mamas alles locker aus der Hüfte wuppen können, solch ein Baby haben wir nicht. Unsere kleine ist pflegeleicht und super lieb, aber hatte vor allem zu Beginn die Eigenart jede Stunde aufzuwachen – völlig normal für solch kleine Neugeborene. Im Laufe der Zeit haben sich die Trinkabstände zwar auf 3h verlängert, mit dem Schlafen klappt es aber auch jetzt manchmal noch nicht so richtig. Und wenn ich ehrlich sein darf: Habe ich die Wahl zwischen Spülmaschine aus- oder einräumen, oder die Zeit zu nutzen und mich auch hinzulegen – dreimal dürft ich raten, welche Wahl ich da treffe ;).

Hilfe holen ist keine Schwäche.

Was ich sehr schnell gelernt habe: Hilfe holen ist keine Schwäche. Ich bin keine schlechte Mutter, nur weil ich jemanden brauche der mich unterstützt, gegebenenfalls mit der kleinen eine Runde um den Block spazieren geht, damit ich eine Runde schlafen kann, oder einfach Zeit mit mir verbringt und mir Fragen beantworten kann. Ich bin sehr froh, dass meine Mama in derselben Stadt wohnt – ich weiß, bei vielen ist es nicht so und deswegen: Fragt Freunde! Lasst euch unter die Arme greifen! Ihr braucht durch die manchmal doch schwierige erste Phase nicht alleine durch und ich braucht euch vor allem nicht schlecht fühlen um Hilfe zu bitten. Früher war es doch ganz normal. Warum sollte es heute nicht auch so sein?

***

Warum ich ihr Gesicht nicht zeige?

Wir wissen doch alle: Das Internet vergisst nie. Selbst wenn ich irgendwann die Fotos wieder aus dem Netz löschen wollen würde, könnte ich niemals dafür sorgen, dass wirklich alle Fotos komplett weg sind. Außerdem haben meiner Meinung nach auch so kleine Wesen schon Persönlichkeitsrechte und dazugehört eben auch das Recht am eigenen Bild. Zudem sehe ich es auch immer wieder bei Instagram: Es gibt zu viele „Fakeprofile“, die sich mit Bildern anderer User schmücken. Füßchen, Händchen, Mündchen – alles geht, aber nicht ihr ganzes Gesicht – so einfach ist das, schließlich bin ich als Mama dafür da sie vor allem zu schützen und seien wir ehrlich, der Tag wird früh genug kommen, an dem sie selber anfängt Fotos im Internet zu teilen, bei denen ich höchstwahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werde ;).

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2 Kommentare zu „[Mein Baby] Die aufregenden ersten Wochen

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