Baby-Welt · Eltern-Welt

[Mein Baby] Und plötzlich hat es sich ausgestillt…

Oft habe ich es mir eigentlich insgeheim gewünscht – das Ende der Stillzeit. Jetzt ist es im Grunde plötzlich da, die Entscheidung wurde mir mehr oder weniger abgenommen und ich blicke doch, entgegen meiner Vorstellung, wehmütig auf die Zeit zurück…

Die Zeit innigster Vertrautheit neigt sich dem Ende…dann wird eben ununterbrochen gekuschelt!

Mein Baby

Wusste ich es vielleicht nicht genug zu schätzen? Mag sein. Ich stehe immer noch hinter meinen oft niedergeschriebenen Worten: Das Stillen war bzw. ist für mich reine Pflichterfüllung. Meiner kleinen das Beste bieten. Ihr den perfekten Start ins Leben ermöglichen. Meine kleine stillte von Anfang an 40-50 Minuten und diese Zeiten minimierten sich leider nicht mit zunehmendem Alter. Ich stillte also pro Mahlzeit fast eine ganze Stunde – ihr könnt euch ausrechnen, wieviel Zeit dabei verstrich und wie schwer es mit solch langen Stillzeiten ist etwas zu planen.

Dann kam der Tag an dem der Kinderarzt bestätigte, was wir als Eltern bereits länger im Gefühl hatten: Unsere kleine Prinzessin Leia hat nicht genug zugenommen zwischen U3 & U4. Innerhalb von 2,5 Monaten brachte sie lediglich 500g mehr auf die Waage. Es gab immer wieder Situationen, in denen ich mir bereits dachte, dass sie doch recht dünn und zierlich war. Beim Baden konnte man jede Rippe sehen und auf dem Wickeltisch in Bauchlage alle Rückenwirbel zählen. Aber sie schien nie wirklich hungrig. Zumindest dachten wir das. Und doch: Konnte ihre generelle Unzufriedenheit vielleicht von zu wenig Milch, oder einem Mangel an Nährstoffen kommen?

Die letzten zwei Wochen etwa fing sie dann an beim Stillen unruhiger zu sein, sie weinte, ja, sie schrie meine Brüste an und schien regelrecht verzweifelt und genervt. Wir entschieden uns dazu es einmal mit einem Fläschchen Premilch zu versuchen. Nicht als Ersatz, sondern nach dem Stillen. Nach 40 Minuten Stillen trank sie noch 150ml Premilch. Eine ganze Menge wie wir fanden. Und auch der Arzt nickte zustimmend. Ja, sie schien wirklich einen höheren Bedarf zu haben, als ich stillen konnte.

Sie ist jetzt 4 Monate. Noch ein kleines, aber irgendwie doch schon großes Mädchen. Und bald gibt es auch den ersten Brei. Doch bevor es soweit ist, werde ich abstillen. Zunächst erfolgt der Umstieg auf die Premilch und erst danach werden wir uns mit Beikost auseinandersetzen. Erst einmal wird sichergestellt, dass unser Mädchen satt und zufrieden ist, dass sie zunimmt und dann widmen wir uns dem nächsten Nahrungsschritt und dieser Zeitpunkt wird dann glücklicherweise bewusst von uns entschieden…

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