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[Mein Baby] … und der Umstieg auf die Flasche

Anfang November habe ich bereits einen Post über das Abstillen verfasst. Um die Hintergründe nochmal kurz zusammen zufassen: Wir mussten mit dem Zufüttern starten, da unsere kleine innerhalb von 2,5 Monaten nur 500g zugenommen hat. Jetzt füttern wir bereits seit fast vier Wochen zu, haben von den fünf Stillmahlzeiten schon vier ersetzt. Die Fragen die sich nun also stellen: Hat es etwas gebracht und wenn ja wie viel? Wie organisiere ich mich nun mit den fünf Flaschenmahlzeiten am Tag, zu Hause und unterwegs?

Mein Baby

Die Veränderungen an Leia

Unsere kleine Prinzessin Leia hat in den letzten Wochen durch das Zufüttern und ersetzen der Stillmahlzeiten sage und schreibe ein ganzes Kilo zugenommen. Sie sieht gesund aus, proper, hat die Speckfältchen an den richtigen Stellen und ist vor allem rundum zufrieden. Ich will mich nicht fragen, ob ihre Unzufriedenheit, das Gequengel der letzten Wochen und auch Monate vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass sie im Grunde nie so richtig satt geworden ist. Ich will mich nicht fragen, ob die 40 Minuten pro Stillmahlzeit weniger ihrem Profil einer langsamen Esserin, als ihrer Verzweiflung entsprungen sind. Und doch schwirren diese Fragen in meinem Kopf umher. Wenn ich mir die kleine jetzt jedoch ansehe, sie mich anlächelt, sie nach einem 230ml Fläschchen genüsslich bäuert, um dann fröhlich alleine, mit mir, ihrem Papa oder ihrer Oma zu spielen und zu strampeln, bevor sie auch tagsüber ihre, für uns sehr ungewohnten Schläfchen hält, dann weiß ich: Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Schuldgefühle jeglicher Art sind hier fehl am Platz.

Mamas Organisation

Ich habe immer mit Stillhütchen gestillt. Also war das Stillen in der Öffentlichkeit auch kein Zuckerschlecken. Versucht mal ein unruhiges, hungriges Baby mit einer Hand, das unpraktische Stillhütchen mit der anderen Hand und die dezente Bedeckung der Brust mit, ja mit welcher Hand eigentlich, festzuhalten… Doch Fläschchen sind natürlich leicht umständlich, wobei, ich würde es nicht als umständlich bezeichnen – man gewöhnt sich daran, man entwickelt eine gewissen Routine und schafft sich damit einen kleinen Ablauf. Auch Hilfsmittel sollten hierbei nicht unterschätzt werden! Mein Tag sieht also seit den Fläschchen folgendermaßen aus:

Zum Frühstück bekommt die kleine noch die Brust und trinkt dann noch zwischen 140-180ml Pre-Milch. Nach dem Frühstück der Prinzessin stehe ich auf, schnappe mir die Nachtflasche, die Morgenflasche und das Stillhütchen, alles wird gesäubert und in den Avent Mikrowellensterilisator gepackt (Schnäppchen auf einem Babyflohmarkt ergattert :)).

IMG_2402

Während sich alles 6 Minuten bei 600 Watt sterilisiert, nehme ich die tollen babylove Milchpulver-Portionierer zur Hand und bereite die nächsten drei Portionen Pre-Milchpulver vor. Ich habe den Portionierer von einer Bekannten bekommen und bin gerade jetzt nach dem Umstieg auf die Fläschchen enorm dankbar dafür! Es ist super praktisch, sowohl zu Hause als auch für unterwegs. Wesentlich weniger umständlich, als 7 Messlöffel Milchpulver pro Mahlzeit ins Fläschchen zu schütten – ihr kennt das ja, ein hungriges Baby hat keine Zeit für so einen umständlichen Schmarrn :).

phonto

Dann koche ich eine Ladung Wasser im Wasserkocher und fülle es mir in eine Thermosflasche, sowie ein wenig auch in ein separates Fläschchen. Super ist nämlich auch kaltes, abgekochtes Wasser parat zu haben (vor allem unterwegs), um damit die Milch auf die richtige Temperatur zu bringen – auch hier gilt wieder: Wir haben doch keine Zeit! Wir nutzen die Avent Classic+-Fläschchen. Mit denen kommt unsere kleine Prinzessin gut klar. Auf diese wird der 2er Sauger geschraubt – die Pre-Milch ist für den 3er Sauger zu dünnflüssig und Leia würde sich da nur andauernd verschlucken. Für die Nacht und den Morgen messe ich dann noch einmal abends Milchpulver ab und koche noch einmal Wasser für die Thermosflasche.

So sieht nun also unser Alltag aus. Ich versuche die Vorbereitungen immer so zu timen, dass ich sowieso gerade in der Küche bin – zum Beispiel zum Frühstück oder Abendessen vorbereiten. Wenn ich es schaffe und es mir möglich ist, würde ich gerne die morgendliche Stillmahlzeit beibehalten, zumindest bis zum 6. Monat. Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, wo so viele Bazillen herumschwirren und auf eine Erkältung meist die nächste folgt, hoffe ich meiner kleinen damit einen guten Schutz zu geben. Und am Samstag, ja da wollen wir ihr die erste Beikost geben – Karotte. Mal sehen wie sie reagiert :).

Unterschrift Blog Kopie

 

 

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2 Kommentare zu „[Mein Baby] … und der Umstieg auf die Flasche

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