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[Rezension] Tomorrowland aka A World Beyond

There are two wolves who are always fighting. One is darkness and despair. The other is light and hope. The question is… which wolf wins?

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Frontalaufnahme eines sehr attraktiv aussehenden George Clooney. Die Geschichte beginnt. Eine Countdownuhr wird eingeblendet. Zeit scheint abzulaufen. Los geht es mit einer Reise in die Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1964 und finden uns auf der New Yorker Weltausstellung wieder. Ein junger Frank Walker stellt sein (noch nicht ganz funktionierendes, aber in seinen Augen mit viel Potential ausgestattetes) Jetpack vor. Auftritt junges Mädchen mit der Frage:

Athena: Did you make this yourself?

Frank: Yeah.

Athena: Why?

Frank: I guess I got tired of waiting around for someone else to do it for me.

Athena ist auf der Suche nach Träumern. Auf der Suche nach Menschen, die noch nicht aufgegeben haben, die nach größerem Streben. So, wie es Jules Verne, Gustave Eiffel, Thomas Edison, Nikola Tesla auch getan haben. Sie haben einen Ort geschaffen, um die Welt zu verbessern – frei von politischen und ökonomischen Fesseln, in einer anderen Dimension.

Zu Beginn des Films jagt eine fantastische Kameraeinstellung die nächste. Über den Fernsehbildschirm fliegen die intensivsten Farben und ein jeder Disneyfan blickt mit aufgerissenen Augen auf einen der besonderen Augenblicke in Walt Disney’s Leben. So ist es auch kein Wunder das Brad Bird und Damon Lindelof als Portal zur perfekten Welt, die im übrigen an den Disney Parks Themenbereich „Tomorrowland“ angelehnt ist, die Attraktion „it’s a small world“ wählen, von Walt Disney auf der Weltausstellung erstmalig vorgestellt.

Auftritt Casey. Wundervoll gespielt von Britt Robertson. Optimistin. Immer auf der Suche nach der einen Antwort: Wenn alles schlecht ist, was tun wir dafür, damit es besser wird? Caseys Weg kreuzt Athenas und Franks. Allerdings trifft sie nicht auf den Frank aus den 60er Jahren, sondern ein gealterten, verbitterten Frank, einen hoffnungslosen Frank, der recht schnell die Träumerin in Casey erkennt und zulässt, dass ein Funken Hoffnung wieder in ihm aufkeimt. Zu dritt machen sie sich auf den Weg in die andere Dimension, Frank zeigt Casey ein verwaistes und trauriges Tomorrowland und den Grund für diese Verwaisung.

Wie soll es bei einem Disneyfilm auch anders sein, selbstredend finden wir uns am Ende in einem Happy End wieder. Haben auf dem Weg mit Casey und Frank gelitten, haben unser Handeln auf unserem Planeten selbst hinterfragt. Fühlen uns machtlos. Um dann festzustellen: Es liegt in unserer Hand, wir haben es in der Macht. Eine kleine emotionale Achterbahn inklusive.

Und doch. „A World Beyond“, so gut der Film auch ist, fällt für mich in die Kategorie „Nebenbei-Film“. Ein Film, während dem man auch mal eine SMS schreiben kann, den man auch mal pausieren und in 30 Minuten wieder weiter gucken kann. Was nicht heißen soll, dass er nicht sehenswert ist!

Und die Moral von der Geschichte? Die Welt braucht Träumer, Menschen die an eine bessere Welt glauben und alles daran setzen, sie auch in diese Richtung zu verändern.

Find the ones who haven’t given up. They’re the future.

 

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