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[Rezension] Disney Pixar’s Alles steht Kopf

Auf der Oscar-Verleihung vorgestern hat Disney Pixar’s Alles steht Kopf oder wie es im Original heißt „Inside Out“ abgesahnt, und zwar in der Kategorie „Bester Animationsfilm„. Eine sehr begehrte Trophäe. Herzlichen Glückwunsch hierfür. Ich habe den Film am Valentinstag erst gesehen. Babybedingt habe ich es letztes Jahr nicht ins Kino geschafft und passend zum aktuellen Oscar kommt nun meine Rezension zu dem tollen, aber doch etwas langatmigen Film.

Alles Steht Kopf Bluray

Der Hintergrund ist zunächst mal relativ simpel und doch so clever: In den Köpfen der Menschen befindet sich ein Hauptquartier, besetzt von fünf Emotionen: FREUDE, KUMMER, WUT, EKEL und ANGST.

Do you look at someone and wonder: what is going on inside their head?

Der Zuschauer begleitet die Protagonistin Riley auf ihrem Lebensweg. FREUDE hat hierbei eine besondere Stellung, man könnte sie als eine Art Anführerin der Emotionen bezeichnen: Sie möchte dafür sorgen, dass das kleine Mädchen Riley immer und überall glücklich ist und überwiegend fröhliche Erinnerungen ihr Gedächtnis schmücken. Wie das Leben aber so spielt und weil es eben ein Film ist, kommt der obligatorische Wendepunkt: Die Familie zieht um – vom Land in eine fremde Stadt. Neues Haus, neue Schule, neue Mitschüler, keine Freunde: Plötzlich ist in vielen Situationen und auch Erinnerungen KUMMER vorne mit dabei. Ganz zum Missfallen von FREUDE. Ein kleines Missgeschickt sorgt dann noch dafür, dass KUMMER und FREUDE tief in Rileys Gedächtnis verschwinden. Während dessen versuchen WUT, EKEL und ANGST das ganze einigermaßen (holprig) am Laufen zu halten.

Die Geschichte ist super süß. Die Figuren sind wahnsinnig schön designed: FREUDE schimmert immer ein wenig, regt sich WUT auf schießt Feuer aus seinem Kopf, ANGST bibbert, KUMMER hört sich nicht nur dauertraurig an, sondern sieht auch so aus und EKEL ist einfach glitzergrün mit einem abfälligen Gesichtsausdruck. Der Film lässt lachen, mitfühlen, mitfiebern. Aber er kommt auch an einen Punkt, an dem man einen langen Atem haben muss. Versteht mich nicht falsch, ich mochte den Film. Vorallem die Moral der Geschichte ist eine wunderschöne. Allerdings war es gegen Ende für mich einfach noch die ein oder andere verlängernde Kurve zu viel, die der Film genommen hat. Und so knuddelig Bing Bong auch sein mag – mein Favorit war er nicht und ich war etwas erleichtert, als seine Storyline fertig war.

Nichtsdestotrotz bekommt „Alles steht Kopf“ von mir wohlverdiente:

3 von 5 Sternen

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